Rumpforthesen

Die Vierbaum Orthopädietechnik ist Ihr kompetenter Partner bei allen Formen von Beschwerden an der Wirbelsäule. Wir fertigen individuelle Rumpforthesen für jede Erkrankungsform sowie Korsetts und Mieder. Bei uns erhalten Sie zudem Leibbinden und Bandagen und natürlich jederzeit eine ausführliche Beratung und Antworten zu allen Ihren Fragen.

Welche Rumpforthesen gibt es?

Rumpforthesen werden eingesetzt, um die Wirbelsäule zu fixieren, zu korrigieren (Redression), aufzurichten (Reklination), zu entdrehen (Derotation) oder zu strecken (Extension). Unterschieden werden passive und aktive Rumpforthesen. Die passiven Rumpforthesen, auch Stützkorsetts genannt, werden zur Entlastung instabiler Wirbelsäulen eingesetzt, u.a. mit dem Ziel der Schmerzlinderung. Aktive Rumpforthesen sollen Fehlstellungen der Wirbelsäule korrigieren, wie sie bspw. als Folge von Erkrankungen wie Skoliose, Kyphose, Morbus Scheuermann, Hyperlordose und Osteoporose auftreten. Rumpforthesen werden bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt, um das Wachstum zu lenken und Fehlstellungen zu korrigieren.

Orthopädische Korsetts

Eine stabile Stützkonstruktion des Rumpfes wird als Korsett bezeichnet. Korsetts werden zur Ruhigstellung bei entzündlichen Prozessen an der Wirbelsäule (Spondylitis) oder zur Korrektur von Deformitäten der Wirbelsäule verwendet. Sie werden zumeist nach der Indikation oder der Therapieform benannt, zum Beispiel Skoliosekorsett oder Milwaukee-Korsett oder Boston-Korsett.

Wir stellen aktive, passive und thermoplastische Korsetts je nach ärztlicher Vorgabe aus vorgefertigten Segmenten (Modultechnik) oder individuell nach einem Abdruck des Patienten her.

Orthopädische Mieder

Ein orthopädisches Mieder ist eine individuell maßgeschneiderte Rumpforthese, die zumeist aus schnürbarem oder straffelastischem (flexiblem) Textil gefertigt wird. Ein Mieder reicht oftmals von der Leistengegend bis in die Achselhöhlen und wird je nach Indikation partiell durch Stäbe aus Kunststoff oder Metall, Rahmenkonstruktionen oder Pelotten verstärkt.

Leibbinden

Leibbinden sind konfektionierte oder maßgefertigte Rumpfbandagen aus elastischen Textilien. Je nach Indikation werden sie durch Federstahlstäbe, Kunststoffeinlagen oder Pelotten verstärkt. Leibbinden werden durch Klettverschlüsse, verstellbare Gurte oder elastische Schnürungen fixiert. Wir achten sehr genau auf die richtige Passform: zu schmale Leibbinden schnüren ein und neigen dazu, sich an den Rändern aufzurollen. Zu breite Bandagen stören beim Sitzen, in der Leistenregion oder an den Rippenbögen. Eine zu feste Leibbinde behindert die Bauchatmung; sitzt die Binde zu locker, hat sie nur wärmenden, aber keinen therapeutischen Effekt.

Wie verläuft eine Rumpforthesen-Therapie?

Der behandelnde Arzt diagnostiziert eine Wirbelsäulenerkrankung stellt Ihnen ein Rezept über eine Rumpforthese, zum Beispiel ein spezielles Korsett, aus. Sie kommen zu einem Beratungsgespräch in eine unserer Filialen, in der Sie ein auf Rumpforthesen spezialisierter Mitarbeiter ausführlich berät. Anschließend arbeiten wir einen Kostenvoranschlag aus, der Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung eingereicht wird. Nach Genehmigung durch die Krankenkasse vereinbaren wir einen Termin, um einen Gipsabdruck Ihres Oberkörpers zu erstellen. Mit diesem Gipsabdruck fertigen wir Ihr Korsett. Dafür benötigen wir etwa zwei bis drei Wochen. Danach kommen Sie zur Anprobe und wir prüfen Sitz und Passform und nehmen kleine Korrekturen vor. Anschließend nehmen Sie Ihr Korsett mit und tragen es zu Hause.

Sie haben Fragen zu Ihrer Versorgung oder wünschen eine individuelle Beratung? Wir informieren Sie gerne bei einem unverbindlichen Beratungstermine in Wiehl, Troisdorf, Bonn, Köln, Hennef oder Siegen. Rufen Sie uns für eine Terminvereinbarung an, wir freuen uns auf Sie!